Heizung / Wärmerückgewinnung / Wärmenutzung
Im Prinzip beruht jede Form
von Wärmerückgewinnung darauf, die Wärme eines verbrauchten
Mediums nicht mit diesem wegzuwerfen, sondern vielmehr auf ein frisches
Medium zu übertragen.
Bei Anlagen der Industrielüftung
geht mit der nach außen abströmenden Fortluft auch deren
Wärmeinhalt verloren. Er setzt sich aus einem fühlbaren
Anteil (sensible Wärme) und einem latenten Anteil (gebunden
an die Luftfeuchtigkeit) zusammen. Die Aufgabe der Wärmerückgewinnung
bei Lüftungsanlagen besteht darin, der Fortluft einen möglichst
großen Anteil ihres Wärmeinhalts zu entziehen und auf
die frisch zuströmende Außenluft zu übertragen.
Die aus der Fortluft zurück gewonnene Wärme braucht nicht
neu erzeugt zu werden. Dies ist ein entscheidender Kostenvorteil.
Entscheidungen zum Einbau von Wärmerückgewinnungsanlagen
kombiniert mit Heizung müssen durch Kostenvergleichs- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen
sowie energiewirtschaftliche Untersuchungen abgesichert sein.
GAL arbeitet
hierzu projektbezogene Studien sowie Einbau- und Betriebsvorschläge
aus.
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